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Auf kleinen Wegen nach Ronda

Auf kleinen Wegen nach Ronda

24.06.2025
Tag 19 – Auf kleinen Wegen nach Ronda

00 RouteHeute ging es früh los – schon um 8:00 Uhr rollte die AfricaTwin vom Hof. Der Himmel war dramatisch grau, Gewitter lagen in der Luft, aber das Wetter hielt durch. Die Route: kleine Landstraßen, vorbei an Olivenhainen und weißen Dörfern, südlich an Sevilla vorbei – eine entspannte, fast meditative Fahrt.

In Aznalcázar legte ich eine Cafépause ein – dort kam ich ins Gespräch mit einer spanischen Schwäbin aus Ulm, die schon lange hier lebt. Solche Begegnungen bleiben hängen.

Dann eine schöne Überraschung: Ich konnte den Guadalquivir per Fähre überqueren – eine kleine, ruhige Überfahrt. Kurz darauf, an einem Nebenfluss, hielten mich ein paar Flamingos fest – still, fast surreal in der Landschaft.

Später folgte ich den Kurven in die Serranía de Ronda, machte eine Pause im fotogenen Zahara, bevor es weiter ging durch die Berge bis nach Ronda.

Die „weißen Dörfer“ in Andalusien – auf Spanisch Pueblos Blancos – sind eine Gruppe traditioneller Ortschaften im Süden Spaniens, vor allem in den Provinzen Cádiz und Málaga. Charakteristisch sind ihre weiß gekalkten Häuser, die dicht an steilen Berghängen liegen und mit schmalen, verwinkelten Gassen, Blumentöpfen und kleinen Plätzen ein besonders malerisches Bild ergeben.
Das Weiß der Fassaden hat einen praktischen Ursprung: Der Kalk reflektiert das Sonnenlicht und wirkt zudem desinfizierend – ein Vorteil im heißen, trockenen Klima. Viele der Dörfer haben maurische Wurzeln, was sich in der Bauweise und im Grundriss mit engen Gassen und Innenhöfen widerspiegelt.
Zu den bekanntesten Orten zählen unter anderem:
Ronda – spektakulär auf einem Felsplateau über einer tiefen Schlucht gelegen.
Arcos de la Frontera – mit beeindruckender Lage über dem Río Guadalete.
Grazalema – mitten im Naturpark gelegen und bekannt für seine grüne Umgebung.
Zahara de la Sierra – mit Burg, türkisfarbenem Stausee und Postkartenpanorama.
Viele dieser Dörfer liegen entlang der „Ruta de los Pueblos Blancos“, einer beliebten Reiseroute durch die Berglandschaften Andalusiens. Wer authentisches Andalusien, ruhiges Landleben, spektakuläre Ausblicke und traditionelle Architektur erleben möchte, findet hier eine besonders stimmungsvolle Alternative zu den Küstenorten.

Die Stadt empfing mich warm und lebendig. Ich bin im Hotel El Tajo untergekommen, mitten in der Altstadt – perfekt, um später noch einen Spaziergang zur berühmten Brücke zu machen.

 

  

 Morgen geht’s weiter – und es steht eine landschaftlich eindrucksvolle Etappe bevor. Ich verlasse das geschichtsträchtige Ronda und steuere Richtung Granada, wo ich je nach Zeit einen kurzen Stopp oder einen Spaziergang durch die untere Altstadt einlegen werde – die Alhambra thront dort ohnehin immer über allem.
Danach wartet die Straße durch die Sierra Nevada – kurvenreich, einsam, mit atemberaubenden Ausblicken. Die Landschaft verändert sich mit jedem Höhenmeter: weiße Dörfer, steinige Kämme, tiefe Täler.

Mein Ziel für den Tag: der Campingplatz Alpujarras bei Laroles, ruhig gelegen am Rand des Naturparks, zwischen Kastanienbäumen und Bergen. Ein Platz zum Durchatmen – und idealer Ausgangspunkt für Erkundungen der Alpujarra-Region.

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